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   // Erfolgreiche Chinatournee 2010/11


Im Dezember 2010 und Jänner 2011 führte die Klangvereinigung eine Orchestertournee durch den Süden Chinas. Während des Aufenthalts im Land des Lächelns durften wir 8 Konzerte in verschiedenen Opern- und Konzerthäusern spielen.


Reiseroute


Oriental Art Center in Shanghai

Gleich zu Beginn konnte die Klangvereinigung im renommierten Oriental Art Center in Shanghai das Publikum begeistern, was zu den unumstrittenen Höhepunkten der Tournee zählte.



Die Klangvereinigung im Oriental Art Center

Die Tour wurde danach in der Provinzhauptstadt Nanjing fortgesetzt und führte über Zhenjiang nach Zhengzhou, wo das Orchester das Silvesterkonzert bestritt. In der Wirtschaftsmetropole Wuhan folgte der nächste große Auftritt, mit der Besonderheit, dass die Musikerinnen und Musiker zusammen mit einem Kinderchor das Neujahrskonzert feierlich eröffneten.


Konzert mit Kinderchor in Wuhan

Zum Abschluss der Tournee wurde die Klangvereinigung, ein bei der PolyTheater ManagementGroup mittlerweile hoch angesehenes Orchester, schließlich eingeladen, wie im Vorjahr in Hefei, eines der neuen Festspielhäuser zu eröffnen. Dieser Meilenstein für die chinesische Musikkultur wurde diesmal in Lishui gelegt, wo der ausgewogene Klangkörper das regionale Publikum sowie hohe Vertreter des Managements und der Politik durch sein vielfältiges Programm überzeugen konnte.

    
Showeinlage bei der Konzerthauseröffnung                                                                                 Aus dem Programmheft in Lishui



Aus dem Programmheft in Shanghai

Neben den traditionellen Werke der klassischen Neujahrsliteratur von Johann Strauß Sohn, wie die Walzer "Wein, Weib und Gesang" und "An der schönen blauen Donau", oder die Polka schnell "Unter Donner und Blitz" , beinhaltete das Programm auch Raritäten, etwa den "Mozartisten - Walzer" von Joseph Lanner. Auch besondere Gustostückerln wie die "Leichte Kavallerie" von Franz von Suppé und der "Blumenwalzer" von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky fehlten genauso wenig, wie traditionell chinesische Werke, die das Publikum mit enthusiastischer Begeisterung aufnahmen.


Besonders hervorzuheben sind neben dem starken Kollektiv die Solisten. So brillierten der Solotrompeter der Klangvereinigung, Hannes Lugger, mit dem Finale aus Haydns Trompetenkonzert in Es-Dur, Hob VIIIe:1 und der Konzertmeister Michael Leitner mit dem eigens für Violine und Orchester arrangierten Bravourstück "Tambourin chinois" von Fritz Kreisler.

    
Solotrompeter Hannes Lugger                                 Konzertmeister und Solist Michael Leitner im Gespräch mit Dirigent Mair

Auf dieser Reise wurde nicht nur das chinesische Volk von den musikalischen Grüßen aus der Musikhauptstadt Wien begeistert, sondern auch die Orchestermusiker von der Vielfalt und der Schönheit des Landes inspiriert.


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